Kieferorthopädie Wrensch Berlin
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Kosten/Preise

Gesetzlich Versicherte

Kinder bis zum 18. Lebensjahr

Ausschlaggebend für die Kostenübernahme einer kieferorthopädischen Behandlung von Seiten der gesetzlichen Krankenkassen ist der Schweregrad der Fehlstellung der Zähne, der Kiefer oder der Fehlfunktion.

Die Eingruppierung der „Schwere“ des Falles erfolgt über das KIG System (Kassenzahnärztliche Indikationsgruppen).


Kann der Patient nicht höher als in einen Schweregrad 1 und 2 zugeordnet werden, so hat dieser
keinen Anspruch auf eine Übernahme der Behandlungskosten, obwohl auch die Grade 1 und 2 medizinisch indiziert sein können.
 


Als Beispiel möchten wir an dieser Stelle anführen, dass niemand bestreiten würde, dass bei Sehschwäche eine Brille eine notwendige medizinisch indizierte Leistung ist. Dennoch tragen die gesetzlichen Krankenkassen nach dem 18. Lebensjahr die Kosten für eine Brille nicht. Dementsprechend wäre bei einer Eingruppierung in Grad 1 und Grad 2 bei bestehendem Behandlungswunsch die Therapie privat in Eigenleistung zu tragen.


Jeder unserer Patienten soll die Möglichkeit haben auch im Falle von Grad 1 oder 2 eine Therapie bekommen zu können. Zur finanziellen Entlastung bieten wir daher ein zinsloses Ratenzahlungprogramm an. Daraus folgend ist eine individuelle Gestaltung einer monatlichen an jedes Budget angepassten Ratenzahlung möglich, die in der Endsumme gleich bleibt, da die Rate zinslos und ohne Gebühren berechnet wird.

Auf Wunsch kann natürlich jeder Patient in unserer Praxis von diesem Angebot gerne Gebrauch machen und profitieren.

Bei einer Eingruppierung in den Grad 3 und höher übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlungskosten zu 100 %.

Verlangt wird allerdings von den Krankenkassen ein zunächst quartalsweise zu zahlender Eigenanteil. Dieser beträgt für das erste im gleichen Haushalt lebende Kind 20 %, für jedes weitere im gleichen Haushalt lebende Kind 10 %. Der Eigenanteil muss quartalsweise an den behandelnden Kieferorthopäden entrichtet werden.

Nach Abschluss der Behandlung, die nicht mit der aktiven Therapie, sondern erst mit der erfolgreichen Absolvierung der Retentionsphase abgeschlossen ist, wird der gezahlte Eigenanteil in voller Höhe an den Versicherten zurückerstattet.

(Informationen zur Retentionphase hier Klicken)

Die gesetzlichen Krankenkassen möchten mit dem zu zahlenden Eigenanteil auf die Pflicht der Mitwirkung während einer Behandlung von Seiten des Patienten, als auch des Versicherten hinweisen, und deren Bedeutung damit hervorheben.

Diese Mitwirkungspflicht betrifft die Einhaltung einer angemessenen Mundhygiene, als auch das Einhalten von Terminen, den pfleglichen Umgang mit den überlassenen funktionskieferorthopädischen Gerätschaften, sowie der Folgeleistung der Anweisungen des behandelnden Arztes.


Wird dieser Mitwirkungspflicht von Seiten des Patienten und des Erziehungsberechtigten nicht nachgekommen, so ist der Behandler verpflichtet der Krankenkasse Meldung zu machen. Arzt und Kasse werden sich dann an die Eltern und und den Patienten wenden mit dem Wunsch auf adäquate Mitarbeit.

Muss die Mitwirkungspflicht, gleich aus welchen Gründen, über einen längeren Zeitraum als nicht angemessen beurteilt werden, so ist der Arzt verpflichtet die Behandlung abzubrechen. Dies hat zur Folge, dass der ansonsten am Ende einer Behandlung ausgezahlte Eigenanteil von Seiten der Krankenkasse nicht mehr zurückerstattet wird.

An dieser Stelle möchten wir aus der Praxiserfahrung heraus weiterhin zur Zahlung des Eigenanteils darüber informieren und nochmals deutlich herausstellen, dass der Eigenanteil nur dem Versicherten ausgezahlt wird, bei dem das Kind versichert war und ist. Wir erleben es immer wieder, dass z.B. die Großmutter für das Kind zahlt, der Pflegevater oder ein nichtversicherter Elternteil der später geschieden sein mag und freiwillig für das Kind zahlte. Fakt ist, das ganz gleich wer tatsächlich für die Eigenanteile aufgekommen ist, nur derjenige die Rückzahlung des Eigenanteils bekommt, bei dem das Kind versichert war. Als behandelnder Arzt haben wir auf die Rückzahlung keinen Einfluss.


Gesetzlich Versicherte nach dem 18. Lebensjahr

Gesetzlich Versicherte haben nach dem 18. Lebensjahr grundsätzlich keinen Anspruch auf Kostenübernahme einer kieferorthopädischen Behandlung mehr, es sei denn die Schwere des Falles ist so umfangreich, dass die Kieferbasen nur mit einer operativen Korrektur einzustellen sind.

Besteht jedoch dieser Fall, so spricht man von einer Kieferorthopädisch – Kieferchirurgischen –Kombinationstherapie, bei der die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse sowohl für die kieferorthopädischen, als auch die kieferchirurgischen Leistungen in vollem Umfang getragen werden. 


Wie bei der Behandlung der Kinder besteht auch für die Erwachsenen die Mitwirkungspflicht, sowie die Regelung des zu zahlenden Eigenanteils (siehe oben Kinder Eigenanteil).

Besteht die von der gesetzlichen Krankenkasse geforderte Schwere des Falles nicht, und die Störungen der Zähne, des Kausystems, der Kieferbasen können ohne Operation der Kieferbasen korrigiert werden, so trägt die Krankenkasse auch bei schweren Beeinträchtigungen des Kausystems die notwendig medizinisch indizierte Behandlung nicht.

Dies trifft ebenfalls zu bei Beeinträchtigung der Kaufunktion durch Kiefergelenksproblematik und bestehender CMD Problematiken.


(siehe hierzu auch Behandlungsmöglichkeiten CMD)

In diesem Falle muss trotz medizinischer Notwendigkeit die gesamte Behandlung in Eigenleistung getragen werden.


Selbstverständlich können auch unsere erwachsenen Patienten, wenn sie dies möchten, von unserem zinslosen Ratenzahlungsprogramm profitieren und dies in Anspruch nehmen.

Die Kosten einer selbst zu tragenden Behandlung sind sehr unterschiedlich, da kein Fall dem anderen gleicht und auch die Wünsche, z.B. in der Gerätewahl individuell sehr verschieden sind, können wir an dieser Stelle auch schwerlich Durchschnittswerte für die Kosten einer Behandlung angeben.

Kommen Sie einfach auf uns zu. Wir nehmen uns die Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch sehr gerne.

Privat Versicherte

Eine allgemeine Information über die Übernahme vonkieferorthopädischen Leistungen für privat Versicherte zu geben ist für uns dahin gehend schwierig, als dass jeder einzelne Versicherte in seinem individuellen Vertrag mit seinem Leistungsträger unterschiedliche Konditionen vereinbart und abgeschlossen hat.

Allgemein zu sagen bleibt, dass auch privat Versicherte nicht grundsätzlich kieferorthopädische Leistungen über Ihren bestehenden Versicherungsvertrag abgesichert haben können.

Da der Erziehungsberechtigte in der Regel mit den Versicherungsschreiben überfordert sein kann, stehen wir hier auch mit ausreichend Zeit für Informationen bereit, und wir unterstützen Sie auch gerne bezüglich der Korrespondenz zwischen Ihnen und Ihrem Kostenträger.

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